Teepflanze Hintonia latiflora verbessert Blutzuckerwerte auf natürliche Art!

Hintonia Blüte

Hintonia Blüte

Steckbrief Hintonia-Pflanze

Was ist Hintonia?

Die Stammpflanze Hintonia latiflora gehört, wie auch z. B. der Kaffeestrauch zu den Rubiaceen (Krapp- oder Rötegewächse). Hintonia-Rinde wird auch als Copalchi-Rinde bezeichnet. Es handelt sich um einen 1- 6 m hohen Strauch/Baum mit charakteristischen Blättern und weißen Blüten in Trichterform.

Was ist drin?

Die Rinde ist reich an sekundären Pflanzenstoffen, u.a. Bitterstoffe. Die größte und möglicherweise wichtigste Gruppe sind die Polyphenole.

Wie funktioniert Hintonia?

Bei regelmäßigem Verzehr unterstützen die in Hintonia-Rinde enthaltenen Polyphenole das Diätmanagement bei Diabetes durch deutliche Verbesserung der Blutzuckerwerte → mehr Info…

Extrakt aus Hintonia latiflora

Teegetränk Hintonia latiflora

Tipp: Hintonia-Produkte sind als Hintonia-Tee, Kapseln und Lösung (z.B. Sucontral D) in der Apotheke erhältlich!

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Hintonia latiflora ist in der Literatur als wohltuendes Lebensmittel beschrieben:

Anwendung:

Die Tee-Abkochung ist wegen ihrer wohltuenden Wirkung sehr beliebt und wird auch zur Stärkung der Gesundheit getrunken. In der volkstümlichen Anwendung wird der Tee traditionell auch bei Verdauungsbeschwerden, bei Diabetes, als Aufbaumittel und bei Malaria getrunken. Neben der Anwendungsmöglichkeiten als Diuretikum und allgemeinem Stimulans, wird die Rinde von Hintonia latiflora vorteilhaft bei beginnendem und leichtem Diabetes Typ-2 eingenommen. In der mexikanischen Volksmedizin wird die Pflanze als Fiebermittel, ähnlich der Chinarinde bei Malaria eingesetzt.*

*Literatur: Hagers’s Handbuch der pharmazeutischen Praxis: Hintonia latiflora, 5.Aufl., Bd. 5, Springer Verlag Berlin Heidelberg, 443-447 (1993), weitere Informationen zur Literatur können angefordert werden unter Kontakt…

 

Inhaltsstoffe:

Polyphenolische Substanzen, hauptsächlich Neoflavone und deren Glykoside (z.B. Coutareagenin), Quercetin,  Phenolcarbonsäuren.*

Herkunft und Gewinnung:

Getrocknete und zerkleinerte Hintonia-Rinde zur Teezubereitung stammt aus kontrollierter Wildsammlung. Hauptlieferant ist Mexiko, darüberhinaus kommt die Pflanze in weiten Teilen Mittel- und Südamerikas vor.*

Buch Diabetes – ich helfe mir selbst von Dr. Andrea Flemmer
Kapitel: Heilpflanzen bei Diabetes einsetzen S. 111 zur Hintonia Rinde:

Die Hintonia-Rinde (Hintoniae latiflorae cortex) heißt auch „Mexikanische Fieber- oder Bitterrinde“. In Mittelamerika, aber auch in Europa, wird aus ihr ein Tee zur Behandlung von Diabetes Typ 2 und Prädiabetes hergestellt. Die Rinde dient auch als Rohstoff zur Herstellung des diätetischen Lebensmittels Sucontral D. Ihre Inhaltsstoffe wirken bewiesenermaßen blutzuckersenkend; sie helfen bei leichtem bis mittelschwerem Diabetes Typ 2 und sind gut verträglich. Man kann sie deshalb als diätetische Begleittherapie bei beginnendem und leichtem Diabetes Typ 2 gut verwenden, vorausgesetzt, man nimmt sie regelmäßig zu sich. Die Wirksamkeit der Hintonia-Rinde ist durch mehrere Studien belegt.

In der einen wurde die Hintonia-Rinde in Kapselform bei 41 diätetisch ungenügend eingestellten Patienten mit Typ2-Diabetes untersucht. Man beobachtete die Auswirkungen auf den Blutzuckerwert über einen Zeitraum von sechs Monaten und stellte fest, dass der Traubenzuckerwert vor und gleich nach dem Essen sowie der HbA1c-Wert im Laufe der Zeit deutlich zurückgingen. Zusätzliche Vorteile ergaben sich in einer leichten Verringerung der Cholesterin- und Triglyceridwerte. Irgendwelche nachteiligen Wirkungen wurden nicht beobachtet und die Verträglichkeit war ausgezeichnet. Im Rahmen einer weiteren Studie mit 178 Versuchsteilnehmern – ebenfalls mit einem Trockenkonzentrat aus der Rinde von Hintonia latiflora in Kapselform – wurden die Effekte auf den Blutzuckerhaushalt (HbA1c, Nüchternzucker und Zucker nach dem Essen) sowie auf die Entwicklung diabetischer Folgeerscheinungen wie Schwitzen, Verdauungsprobleme, Jucken, Nervenschädigungen, Pelzigkeit, Schwellungsgefühl und Kälte- oder Wärmeempfindungen untersucht. Auch Blutdruck, Leberwerte und Blutfette wurden erfasst. Die Versuchsteilnehmer konnten neben einer Diät auch mit oralen Antidiabetika und/oder Insulin behandelt werden. Diese Studie ergab ebenfalls, dass Hintonia latiflora den Blutzucker und den HbA1c-Wert erheblich senkt. Auch die diabetischen Begleitsymptome wurden deutlich geringer. Zusätzlich verbesserten sich der Blutdruck, die Blutfette und die Leberwerte. Bei mehr als der Hälfte der Versuchsteilnehmer mit antidiabetischer Medikation konnte das Mittel reduziert oder sogar vollständig abgesetzt werden.

Eine Langzeitstudie mit dem Extrakt aus Hintonia-Rinde über 33 Monate an 30 Patienten mit leichtem bis mittelschwerem, diätetisch nicht einstellbarem Diabetes Typ 2 ergab: Nach einem Monat sanken die Werte für den Nüchterntraubenzuckerwert und der Wert nach dem Essen deutlich. Nach drei Monaten war zudem der HbA1c-Wert verringert. Nach einem Jahr waren alle Werte der Blutzuckerkontrolle deutlich gesunken: der Nüchternblutzucker um 20,6 Prozent, der Blutzuckerwert nach dem Essen um 19 Prozent und der mittlere HbA1c-Wert um 10,3 Prozent. Nebenwirkungen gab es keine, die Leberfunktion und andere relevante Blutwerte blieben unbeeinflusst.

Den Tee erhalten Sie lose in der Apotheke (PZN 03824150). Übergießen Sie 1 Esslöffel Hintonia mit 1 Liter sprudelnd kochendem Wasser und lassen Sie den Tee 5 Minuten ziehen. Trinken Sie täglich 1 Liter Hintonia Tee über den Tag verteilt, vor allem nach den Mahlzeiten.

Anstelle von Tee wird aufgrund der standardisierten Qualität auch das Teekonzentrat empfohlen. Das sind Sucontral D Kapseln (60 St., PZN 00619521) bzw. Lösung (100 ml, PZN 03757755). Zusätzlich enthalten sind die für Diabetiker wichtigen Spurenelemente wie Zink und Chrom.

Die Einnahmeempfehlung lautet dreimal täglich eine Kapsel oder dreimal täglich 2 Milliliter Lösung kurz vor dem Essen einzunehmen. Da keine Erfahrungen bei schwangeren und stillenden Frauen vorliegen, ist dieser Personengruppe von der Anwendung abzuraten.

Zudem sollte das Präparat nicht bei Chrom-Allergie, bei einer vorbestehenden Lebererkrankung oder anderen gleichzeitig bestehenden Risikofaktoren für die Leber angewendet werden.